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Japantag 2015

4 Jun

Japantag 2015

Es ist schon Jahre her, dass wir zum letzten Mal beim Japanfest in Düsseldorf waren. Darum hatte ich mir dieses Jahr so sehr gewünscht, dass wir wieder gehen. Seit Monaten habe ich mich auf diesen Tag gefreut, denn ich liebe alles, was mit Japan zu tun. Mir gefallen die Kultur, das Essen, Kimonos, Mangas, Animes usw. Darum war ich früher auch gern in Düsseldorf in dem sogenannten Japanviertel. Das ist so der Bereich um die Immermannstraße herum. Nachdem einige tolle Läden dort allerdings zugemacht haben, hat es sich nicht gelohnt einzig für einen Einkauf im Supermarkt und leckeres Essen dort hinzufahren. Der Japantag war aber Anreiz genug nochmal eine Reise nach Düsseldorf zu wagen. Dieses Mal kamen sogar liebe Freunde mit. Fast wäre der Tag ins Wasser gefallen, denn eigentlich gab es eine Wetterwarnung wegen Windböen und es hat ziemlich geschüttet, bevor wir losfuhren. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und es hat sich gelohnt, dass wir trotzdem gefahren sind. Bis auf zwei kleine Schauer hatten wir bestes Wetter mit blauem Himmel. Von Windböen keine Spur. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Aber immer der Reihe nach…

Da ich dieses Mal unbedingt den Tempel angucken wollte, haben wir dort geparkt. Der Tempelgarten war schon schön…

aber konnte das Innere des Tempels nicht übertreffen.

Bin froh, dass wir doch noch reingegangen sind. Mein Mann hatte nämlich keine Lust.

Vom Tempel aus mussten wir dann erstmal schauen, wie wir zur Immermannstraße kommen. Das war gar nicht so einfach, da wir uns in diesem Teil Düsseldorfs gar nicht auskannten. Letzten Endes landeten wir dann aber doch irgendwie am Hauptbahnhof und sind die Immermannstraße heruntergegangen. Es war viel los. Darum haben wir uns direkt einen Onigiri dort gekauft, bevor es keine mehr gibt. Das war nämlich vor einigen Jahren so als ich beim Japantag war.

Danach ging es erstmal zum Naniwa. Es war spät und wir hatten alle ziemlichen Hunger. Wie man auf dem Foto auf der Homepage schon sieht, muss man beim Naniwa schon an normalen Tagen anstehen. Das bedeutete, dass wir beim Japantag circa eine Dreiviertelstunde dort anstehen mussten. Ich finde allerdings, dass es sich gelohnt hat. Die meisten haben sich Yakisoba-Nudeln bestellt. Für das Töchterlein gab es gebratenen Reis und ich habe mir nach langem Hin und Her eine Currysuppe bestellt. Ein Kirin-Bier durfte da natürlich auch nicht fehlen. Leider habe ich erst nach dem Essen ein Foto gemacht, da ich so hungrig war. Fand die Currysuppe einfach nur großartig!!!

Danach wollten meine Freundin und ich eigentlich im japanischen Supermarkt Yakisoba-Soße kaufen. Als wir dann aber gesehen haben, dass die Schlange durch den ganzen Laden ging, hatten wir so gar keine Lust mehr. Eine Dreiviertelstunde anstehen, um etwas im Supermarkt kaufen zu dürfen, fanden wir irgendwie doof.

So ging es also weiter zur Rheinuferpromenade. Dort gab es einige Veranstaltungsbühnen und auch Verkaufsstände. Leider haben wir aber nicht wirklich ein Bein an die Erde gekriegt. Es war megavoll und darum haben wir uns eine Kneipe gesucht, in der am Abend das DFB-Pokalspiel übertragen wird. Schnell wurden wir fündig. Im Nachhinein hätten wir uns das Spiel aber wohl besser nicht angesehen. Dortmund hat nämlich verloren. Außerdem hat das Alt nicht geschmeckt, aber wenn man in Düsseldorf ist, muss man ja mal eins probieren. Kölsch ist mir da wirklich tausend Mal lieber. Sorry Düsseldorf!

Nach dem Spiel sind wir dann wieder die Rheinuferpromenade entlanggeschlendert. Mittlerweile hatten die meisten Stände schon zu, aber es gab doch noch einige wenige Händler, die noch was verkauft haben. Hätte nicht gedacht, dass ich um die Uhrzeit tatsächlich noch was finde. Erst fiel mir eine kleine Tasche aus Kimonostoff ins Auge. Zwar war sie nicht ganz billig, aber wo bekommt man so etwas sonst? Die Tasche musste also mit.

Dann fanden wir einen Stand, an dem Kimonos verkauft wurden. Theoretisch habe ich einen Yukata (das ist ein Sommerkimono), aber irgendwie habe ich diesen aufgrund der Farbe nie angezogen. Dunkelblau ist eben nicht so meins. Dort fand ich aber direkt meinen Traumkimono. Ich wollte immer einen Schwarzen mit Kirschblüten haben. Habe meinem Mann den Kimono gezeigt, ohne mir etwas dabei zu denken. Auf einmal hat er ihn quasi als verfrühtes Geburtstagsgeschenk gekauft. Dazu gab es einen richtig tollen Gürtel, da die normalen Gürtel ausverkauft waren. Der Preis war auch in Ordnung. Besonders, wenn man sich mal die Preise im Internet so anschaut. Ein echter Kimono ist sonst schon recht teuer. Man habe ich mich gefreut!

Danach wollten wir eigentlich die Bushaltestelle suchen, damit wir von dort nach dem Feuerwerk zum Auto kommen. Irgendwie konnten wir sie aber nicht finden und als wir am Landtag über die Kniebrücke gingen, fing das Feuerwerk schon an. Töchterlein hatte natürlich einen Hörschutz auf, damit sie sich nicht so sehr erschreckt. Das Feuerwerk ging fast eine halbe Stunde und war wirklich großartig.

Weil wir nicht wussten, wo der Bus abfährt, sind wir dann einfach kurzerhand zum Auto gelaufen. Es war richtig schön durch das nächtliche Düsseldorf zu laufen und auch gut für meinen Schrittzähler, der am Ende des Tages fast bei 20 000 Schritten war. Töchterlein war natürlich schon ziemlich müde und ist im Auto sofort weggepennt.

Alles in allem hatten wir einen wunderbaren Tag mit lieben Freunden und trotz der Menschenmengen werde ich nächstes Jahr wohl wieder gehen. Schön wäre es ja, wenn man nicht nur einen Japantag machen würde, sondern vielleicht ein komplettes Wochenende von Freitag bis Sonntag. Dann wäre vielleicht nicht ganz so viel los! Bis zum nächsten Jahr sage ich erstmal…

Sayounara!

Leipziger Buchmesse 2015 und Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen

19 Mrz

Ich habe euch ja letztens schon ein bisschen von dem tollen Urlaub bei Manu und ihrem Liebsten erzählt. Wir haben aber nicht nur Berlin unsicher gemacht, sondern sind am Samstag (14. März) zur Leipziger Buchmesse gefahren. Nachdem die Rückfahrt mit dem Zug letztes Mal doch etwas lang war, sind wir dieses Mal mit dem Auto zur Messe gefahren. Leider hatten wir auf der Hinfahrt etwas Pech. Eine Autobahn war gesperrt, sodass wir irgendwie über Land zum Messegelände fahren mussten. Dadurch kamen wir dann auch erst gegen Mittag an. Zuerst haben wir uns die Mangahalle angesehen, da wir dort letztes Jahr leider nicht so gut bummeln konnten. Die Halle war megavoll. Die Verkaufsstände hat man kaum gesehen. Nichtsdestotrotz haben wir fürs Töchterlein eine kleine, schwarze Katze dort gekauft. Die Cosplayer dort waren wirklich toll anzuschauen. Wenn ich bedenke, dass die meisten ihre Kostüme selbst machen… Ich könnte das definitiv nicht! Da ziehe ich echt meinen Hut. Nach der Mangahalle haben wir uns recht früh vor den Räumlichkeiten eingefunden, wo das Lovelybooks Leser- und Bloggertreffen stattfinden sollte. Manu und ich hatten uns für das Treffen beworben und waren unter den 250 Glücklichen, die ausgewählt wurden. Man muss allerdings dazu sagen, dass sich auch gar nicht mehr als 250 Personen beworben haben. Darum ist es nicht verwunderlich, dass wir mit dabei sein durften ;-).

Erstmal hieß es warten. Nach und nach kamen immer mehr Leute und warteten darauf, dass es endlich losgeht. Manu hat während der ganzen Warterei sogar noch eine Twitter-Freundin getroffen. Etwas verspätet, so gegen 14.15 Uhr, war dann Einlass. Leider war ich nicht ganz so schnell. Darum saßen wir relativ weit hinten. Andererseits bin ich eh nicht so der Typ, der gern ganz weit vorne sitzt ;-).

Lotti hat mir dann die Warterei im Saal noch etwas versüßt <3. Als jeder auf seinem Platz war, ging es dann los. Tina von Lovelybooks hat das Leser- und Bloggertreffen eröffnet. Zunächst zeigte man uns ein Video vom MDR über die virtuellen Literaturkritiker auf der Messe. Über folgenden Link könnt ihr euch das Video ansehen:

http://www.mdr.de/mediathek/themen/nachrichten/video258298_zc-c5c7de76_zs-3795826d.html

Es kam zu einer kleinen Gesprächsrunde mit der Literaturbloggerin Mara Giese, der Autorin Melanie Raabe, dem Dumont Verlag uvm. Fazit der Gesprächsrunde war, dass Blogger äußerst wichtig sind und fast schon wie Journalisten behandelt werden. Melanie Raabe hat übrigens auch gebloggt, bevor ihr Debütroman „Die Falle“ erschien. Leider hat sie nichts aus dem Buch gelesen. Das fand ich wirklich schade.

Aber dafür war ja die Autorin Bettina Belitz da. Sie wurde damals über ihren Blog entdeckt und kann mittlerweile seit 5 Jahren von der Schreiberei leben. Bettina Belitz hat uns Auszüge aus ihrem neuen Buch „Mit uns der Wind“ vorgelesen. Dabei geht es um Mona. Sie leidet unter Narkolepsie und fährt wegen Adrian und der Band „30 Seconds to Mars“ zum Rock am Ring. Während ihrer Attacken hat sie unglaublich intensive Träume. Hier mal der Text von Amazon:

Wie findet man unter den 80.000 Besuchern von Rock am Ring den einen, den man liebt? Bestsellerautorin Bettina Belitz, bekannt durch ihre Splitterherz-Trilogie erzählt eine Liebesgeschichte über Hingabe und Kontrolle und die Lust am Fliegen. Mona kennt ihn nur von den Videos auf YouTube. Es berührt sie tief, wenn er sich mit seinem Power-Kite der Willkür des Windes überlässt. Als sie herausfindet, dass ihr „Drachenreiter“ ein populäres Rockmusikfestival besuchen will, überredet Mona ihren Bruder Manuel, sie dorthin mitzunehmen. Keine Selbstverständlichkeit für Mona, denn sie leidet unter einer seltenen Form von Narkolepsie: Sie schläft bei aufregenden Gefühlen regelmäßig ein. Eigentlich fährt Adrian nur zu dem Festival, weil er endlich bei der schönen Helen landen will. Doch dann läuft ihm dieses zierliche Mädchen mit dem Drachentatoo über den Weg. Ziemlich hübsch die Kleine, aber als sie endlich in seinen Armen liegt, schläft sie plötzlich ein. Wie merkwürdig ist das denn?

Für mich klingt das Ganze wie ein Jugendroman. Das ist ja grundsätzlich nichts Schlechtes, überzeugt hat mich das Buch jetzt aber leider nicht. So Herzschmerzgeschichten sind halt nichts für mich oder wenn dann ganz selten.

Nach 20 Minuten Redezeit war das Treffen dann vorbei und wir durften uns eine Goodie-Bag holen.

Der Inhalt war wirklich super, auch wenn natürlich nicht alle Bücher den eigenen Geschmack treffen konnten. Ich muss mal schauen, welche Bücher ich davon lese. Die Thriller auf jeden Fall!!

Leckere Lovelybooks-Törtchen gab es dann auch noch. Meins hätte sich Bruno fast unter den Nagel gerissen ;-).

Wenn ich nochmal die Chance bekomme, werde ich wohl nächstes Jahr gern wieder am Leser- und Bloggertreffen teilnehmen. Es war wirklich sehr interessant und wer bekommt nicht gern ein Goodie-Bag?

Unsere Männer haben uns dann nach der Lovelybooks-Veranstaltung abgeholt und zusammen haben wir uns den Rest der Hallen angeschaut.

Unter anderem haben wir den Luzifer Verlag besucht. In diesem Verlag hat mein Mann seinen Debütroman „Edom“ veröffentlich. Auch meine übersetzten Bücher „900 Meilen“ und „Z-Burbia“ lagen dort aus. Bin schon ein bisschen stolz :-)!

Am Ende des Tages hatten wir einige tolle Sachen gefunden. Mein Schatz hat sich ein Buch von „Doctor Who“ und ein Hörbuch von Tess Gerritsen mitgenommen und ich habe ein paar tolle Hörspiele ergattert. Freue mich schon darauf, sie bald zu hören.

Alles in allem hatten wir einen wunderbaren Tag <3!

HomBuch – Preis 2015

17 Dez

Ich bin so stolz. Darum muss ich es euch einfach auch auf meinem Blog mitteilen. Mein Mann ist mit seinem Buch Edom für den HomBuch – Preis 2015 nominiert worden. Mit zwei anderen Autoren (u.a. Sebastian Fitzek) ist er nun in die Endrunde für den Preis gekommen. Ich würde mich ganz arg freuen, wenn einige von euch vielleicht für meinen Mann abstimmen würden. Dazu müsst ihr hier bei Krimi 2015 nur ein Häkchen vor dem Namen Mark Fahnert machen. Die Abstimmung läuft wohl noch bis Februar.

In Homburg war ich auch noch gar nicht 😉

[PoI] Das Greif

2 Jul

Die liebe Lexi war letztens in einem American Diner und hat so geschwärmt. Unser 6. Hochzeitstag rückte immer näher und da ich meinem Mann von dem American Diner erzählt habe, hat er sich das zum Hochzeitstag gewünscht. Wir waren schon perisch, asiatisch, marokkanisch und gutbürgerlich Essen. Amerikanisch hatten wir also noch nicht und so ließ ich mich schnell überreden. Da das betreffende Restaurant Das Greif in Lünen ist, haben wir auch direkt an unsere Freunde gedacht. Die wohnen in Kamen, was ja quasi um die Ecke ist. Man muss ja nicht jedes Mal allein essen gehen, nur weil man Hochzeitstag hat. So haben wir für vier Erwachsene und ein Kind (Emily darf ja auch nicht fehlen) einen Tisch reserviert. Wir waren um 18.00 Uhr da und wurden freundlich empfangen. Man hat uns sofort zu unserem Tisch geführt, der sich in einem etwas abgetrennten Bereich befand. Dort war auch ein Billardtisch. Was mir als Allererstes aufgefallen ist, war die tolle Musik. Das Ambiente war so ein bisschen wie in einer Rockerkneipe, was für mich auf jeden Fall positiv ist. Ich mag rockige Musik. Die Musik war auch nicht zu laut. Man konnte sich noch prima unterhalten. Die Getränke kamen sehr schnell und das Essen war auch schneller da, als gedacht. Wir waren nochmal kurz vor der Tür und als wir zurückkamen, stand unser Essen schon auf dem Tisch. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe noch nie so einen tollen Burger gegessen. Ich hatte einen BBQ-Burger mit Röstzwiebeln, BBQ-Soße und Bacon. Dazu gab es Kartoffelspalten. Bei dem Burger hat man verschiedene Größen zur Auswahl. Ich habe den sogenannten Half Pounder (226 g Fleisch) genommen und das war eine echt gute Wahl. Ich war richtig satt und das Essen war traumhaft lecker. Das Fleisch war sowas von schmackhaft. Finde auch toll, dass Das Greif die Burgerbrötchen nach eigener Rezeptur herstellen lässt. Die Brötchen werden mit einem Hauch frischer Jalapeno Chilis hergestellt und schonend gebacken. Für unsere 2-jährige Tochter gab es Kartoffelecken für nicht mal 3 Euro. Die Portion war für den Preis überraschend riesig. Auch die Kartoffelecken waren toll. Außen knusprig und innen schön weich. Auch unsere Freunde meinten, dass sie nicht zum letzten Mal beim Das Greif waren. Wir werden garantiert auch wiederkommen! Und sei es nur auf ein leckeres Bierchen oder zwei. Das Ambiente ist einfach super und die Bedienungen sind total freundlich und zuvorkommend! Man hat sogar extra nochmal geschaut, welches Ben & Jerry’s Eis denn noch verfügbar ist. Das Eis war auch hervorragend und wir sind dann irgendwann schweren Herzens aus dem Restaurant „gerollt“. Wir waren wirklich megasatt und hatten einen tollen Abend dort.

Vielleicht wohnt ihr ja auch in der Ecke! Dann schaut auf jeden Fall mal dort vorbei.

[PoI] Criminale 2014

8 Jun

Dieses Jahr ging es zur Criminale nach Nürnberg bzw. Fürth. Die Sache war relativ spontan, da mein Mann doch schneller als erwartet beim Syndikat aufgenommen wurde. Das Syndikat ist eine Autorengruppe mit mehr als 800 deutschsprachigen Krimiautoren und veranstaltet jedes Jahr ein großes Krimifestival – die Criminale. Wir waren neugierig und sind hingefahren, obwohl Nürnberg nicht gerade bei uns um die Ecke ist und wir einen Tag zuvor noch Emilys Geburtstag gefeiert haben. Die Hinfahrt dauerte echt lange und mir ging es so gar nicht gut. Dafür war das Hotel dann aber eine Wucht. Wir waren im Holiday Inn, das wohl auch vier Sterne hat. Das erklärt auch den Preis. Wir haben 100 € für eine Nacht bezahlt und das war schon der halbe Preis.

Auf den Fotos kommt es gar nicht so rüber wie schön das Hotelzimmer war. Eine Seite des Zimmers bestand aus einem riesigen Fenster. Schade, dass man es nicht öffnen konnte. Sonst wäre das quasi noch so eine Art Zimmer mit Balkon gewesen. Ein Kinderbett wurde uns auch vom Hotel zur Verfügung gestellt, sodass wir unseres gar nicht mitschleppen mussten. Echt praktisch! Am ersten Tag der Criminale wollten wir eigentlich zur Eröffnungsfeier. Wie sich dann aber herausstellte, fand diese im Stadttheater mit festen Sitzplätzen statt. Das wäre nichts für Emily gewesen, die ja doch immer gern durch die Gegend rennt. Hinterher hätte sie noch auf der Bühne gestanden ;-). Also bin ich im Hotelzimmer geblieben und mein Schatz ist allein gegangen. Danach haben wir uns in der Hotelbar wiedergetroffen und mit einigen anderen Autoren ein paar Bierchen getrunken. Unter anderem haben wir Andreas Gruber getroffen, der Bücher wie „Todesfrist“ oder „Rachesommer“ geschrieben hat. Er und seine Frau sind ganz sympathische und herzliche Menschen. Wir haben uns den ganzen Abend super unterhalten. Mein Mann hat dann auch seinen Paten vom Syndikat, Edgar Franzmann, getroffen. Dieser hat meinem Mann dann so einiges über das Syndikat erzählt und ihm ein paar Leute vorgestellt. Es ging spät ins Bett. Im Hotelzimmer hat Emily schon tief und fest geschlafen. Sie wird ja nachts nicht wach, sodass ich ohne schlechtes Gewissen auch ohne sie in die Bar gehen konnte. Praktisch, wenn man solch ein pflegeleichtes Kind hat.

Donnerstagmorgen haben wir dann schonmal unsere Sachen gepackt und lecker im Hotel gefrühstückt. Dort haben wir Jürgen Ehlers getroffen und uns gut mit ihm und seiner Frau unterhalten. Gerade seine Frau war megalieb und hat uns sogar zu sich nach Hause eingeladen. Für Emily ist sie auch extra nochmal ins Hotelzimmer gegangen, um ihr Sonnencreme zu besorgen. Mein Schatz hat auch eine Frau getroffen, die die Website Krimi-Forum betreibt. Sie möchte sein Buch wohl demnächst mal lesen und dort vorstellen. Leider mussten wir dann auch schon wieder auschecken. In dem Hotel wäre ich gern noch länger geblieben. Am Liebsten hätte ich mir ja mal das Essen aufs Zimmer bestellt. Wer weiß, wann man das nächste Mal die Gelegenheit dazu hat. Vom Hotel ging es dann direkt zur Schäufelewärtschaft. Schäufele ist eine regionale Spezialität. Dabei handelt es sich um eine zarte Schweineschulter mit einer tollen knusprigen Kruste. Das Essen war wirklich richtig, richtig lecker. Das Fleisch fiel nur so vom Knochen. Dazu gab es einen Kloß mit Soß. Nur Emily hat es leider nicht geschmeckt. Frisch gestärkt sind wir zur Burg Nürnberg gefahren.

Dort konnte ich einige Munzees einsammeln und wir haben versucht, einen Multi-Cache zu machen. Leider haben wir uns für das Final wohl verrechnet oder waren irgendwie zu blöd, den Cachebehälter zu finden. So haben wir uns also unverrichteter Dinge auf den Rückweg gemacht. Die Burg Nürnberg hat sich aber trotzdem gelohnt. Das Wetter war einfach nur großartig und außerdem konnte man dort im Biergarten sogar Rauchbier bestellen. Kennt ihr das? Für dieses Bier wird geräuchertes Malz verwendet und deswegen schmeckt das Bier ein bisschen nach Schinken. Ist aber nicht jedermanns Geschmack! Ich finde es ganz lecker. Mehr als eins könnte ich davon aber nicht trinken.

 

Insgesamt waren 10 000 Besucher bei der Criminale. Ich war nur etwas traurig, dass ich die Lesung von meiner Lieblingsautorin Ursula Poznanski nicht besuchen konnte. Auch die Lesung von Andreas Gruber haben wir nicht geschafft, da wir ja nur zwei Tage dort waren. Hoffentlich ist die nächste Criminale eher bei uns in der Nähe. Dann kann mein Schatz auch mal zu den Workshops gehen. Wir haben es jedenfalls auch nicht bereut, dass wir nur für eine Übernachtung nach Nürnberg gefahren sind. Die Stadt ist echt schön und ich war noch nie dort. Insofern…

Bis zum nächsten Mal!

 

Gratis Comic Tag 2014

10 Mai

Gratis Comic Tag

Heute waren mein Mann, mein Töchterlein und ich zum ersten Mal beim Gratis Comic Tag im Comic Centrum in Hagen. Ihr fragt euch was das ist?

 

Am Gratis Comic Tag gibt es Gratis-Comics. Viele Comicverlage und Comichändler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eigens für diesen Tag dreißig Comichefte produziert, die sich die Fans kostenlos in den teilnehmenden Läden mitnehmen können. Die Auswahl ist dabei groß: Von Manga über Superhelden, frankobelgische Abenteuer, Disney, die Simpsons bis zu Independent Comics und vielem mehr gibt es im Angebot. Viele Händler veranstalten am Gratis Comic Tag über „nur“ die Gratis-Hefte hinaus noch weitere Aktionen wie Signierstunden mit Comickünstlern, Ausstellungen, Wettbewerbe, Zeichenkurse, zusätzliche Sonderangebote und mehr.

 

Wir haben insgesamt sieben Hefte mitgenommen. Eigentlich sollte jeder nur maximal drei Hefte nehmen, aber wir konnten uns nicht entscheiden und außerdem waren wir mit Emily ja irgendwie schon zu dritt ;-).

Mitgenommen haben wir:

  • Horrorschocker
  • Kleine Katze Chi
  • Lindbergh
  • Magi –  The Labyrinth of Magic
  • Richard Löwenherz 1: St. Jean d’Acre
  • Sherlock Holmes & Das Necronomicon
  • Tempest Curse

 

Die Gratiscomics seht ihr hier in der Mitte des Bildes. Den Rest haben wir noch dazugekauft. Band 2 & 3 von Uzumaki, ein Anime-Soundtrack, der Mange Tokyo Ghoul und zwei Bieruntersetzer von Batman.

Das Töchterlein hat sich dann noch in die Katze Chi von dem Comic verliebt, so dass eine Chi-Figur auch noch mitmusste. Die ist doch meganiedlich, oder?

Insgesamt war es ein richtig toller Tag! Der Comicladen war richtig, richtig voll und die 501 Legion war auch dort. Es liefen aber nicht nur Sturmtruppen aus Star Wars herum, sondern wir haben auch einen geliebten Superhelden getroffen. Mein Mann ist ein riesiger Batmanfan und so musste natürlich auch direkt ein Foto gemacht werden. Emily war zwar ein bisschen skeptisch, aber eigentlich ist sie doch eine ganz süße Hello Kitty – Catwoman, oder?

Bis nächstes Jahr zum Gratis Comic Tag!!!!

[PoI] HEMA Hagen

21 Mrz

Ich brauchte noch ein paar Bastelsachen für meinen Filofax Kalender. Also war ich heute in dem Laden HEMA in Hagen, um ein bisschen zu stöbern. Es ist kein Euroladen, aber die Preise sind trotzdem sehr human. Es gibt dort echt viele tolle Sachen. Zum Beispiel spezielle holländische Süßigkeiten, Kleidung, Deko, Makeup, süße Kindersachen und auch richtig schöne Schreibwaren. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was es dort so gibt. Auf jeden Fall war ich ganz begeistert von der großen Auswahl an Stempeln, Sticky Notes, Washi Tapes, Stiften und Co. Es gibt echt alles, was man braucht, um seinen Kalender oder sein Erinnerungsalbum wunderschön zu verzieren. Solch eine Auswahl gibt es leider in den meisten deutschen Schreibwarenläden nicht. Gerade was Sticky Notes anbelangt, gibt es meist nur die ganz normalen Post-its. Leider hatten sie das Prägegerät nicht, das ich im Onlineshop gefunden habe. Apropos Onlineshop: Den deutschen Onlineshop gibt es erst seit einigen Tagen. Viele Sachen sind im Moment ausverkauft, werden aber bestimmt bald wieder verfügbar sein. Ihr könnt ja mal vorbeischauen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

[PoI] Comic Centrum Hagen

21 Mrz

Heute war ich im Comic Centrum in Hagen. Der Laden war schon während meiner Schulzeit einer meiner liebsten. Damals befand er sich noch am Hagener Hauptbahnhof. Mittlerweile ist er jedoch direkt in der Fußgängerzone. Natürlich bin ich erst auf die Idee gekommen euch den Laden vorzustellen, als ich schon Zuhause war. Das bedeutet, ich habe leider keine schönen Fotos von dem Laden gemacht. Tut mir echt leid! Das wird irgendwann besser. Versprochen ;-). Ihr könnt ihn euch aber gern auf der Homepage genauer ansehen. Zumindest habe ich euch ein Foto von meiner tollen Ausbeute gemacht:

  • CD „The Songs for Death Note“
  • HAL von Aoi Makino
  • Sprite 1 von Yugo Ishikawa
  • Ousama Game 1 ‚Spiel oder Stirb‘ von Nobuaki Kanazawa

Gerade von der CD bin ich total begeistert. Erst war ich nicht sicher, ob ich sie kaufen soll. Dachte, wenn es sich um Filmmusik handelt, wird vielleicht nicht gesungen. Dem ist aber nicht so. Die nette Verkäuferin hat die CD für mich in ihren Player geworfen und ich konnte mal reinhören. Eine tolle Mischung verschiedener Musikrichtungen. Von hart bis soft ist alles dabei. Ich weiß auf jeden Fall, was ich demnächst im Auto hören werde. Hihi.

Um nochmal auf den Comicladen zurückzukommen: Es ist wirklich ein tolles, kleines Geschäft. Es gibt viele Comicfiguren zu kaufen sowie richtig schöne Motivshirts. Die Mangas sind nach Genre sortiert, sodass man sich nicht durch alle Mangas wühlen muss. Es gibt Mystery, Romance, Boy Love, One Shot etc. Gerade die Einteilung in One Shots finde ich gut. Da ich nicht so viel zum Lesen komme, brauche ich nämlich auch mal einen Einzelband, den ich mal eben zwischendurch lesen kann. Möchte halt von einer Mangaserie nicht etliche Bände sammeln müssen. Das mache ich nur bei Detektiv Conan gern. Wüsste gar nicht, was ich machen soll, wenn es die Serie irgendwann nicht mehr gibt. Ich liebe die Geschichten um den kleinen Conan Edogawa doch so. Habe das früher schon gern als Serie im TV gesehen. Aber ich schweife schon wieder ab… Ich kann euch das Comic Centrum in Hagen nur wärmstens empfehlen. Ihr werdet auf jeden Fall ganz viele tolle Sachen dort finden. Ein kleiner aber feiner Laden, der wirklich liebevoll eingerichtet ist und in dem ganz liebe Leute arbeiten. Bis jetzt hat sich immer ein nettes Gespräch ergeben. Die Verkäuferin heute kannte zum Beispiel das Fantasy Filmfest und die Realverfilmungen von Death Note. Das fand ich super. So Leute wie sie und ich sind zwar in den Augen anderer vielleicht Nerds, aber das stört mich nicht. Ich finde Mangas nicht kindisch und in Japan ist es normal, dass Erwachsene (zum Teil auch Anzugträger) mit einem Manga in der Hand in der U-Bahn sitzen.

 

Mata ne!

Leipziger Buchmesse 2014

20 Mrz

Dieses Jahr war ich zum ersten Mal auf der Leipziger Buchmesse. Es war ganz schön viel los, aber das ist an einem Samstag wohl normal. Nichtsdestotrotz waren die Stände so aufgebaut, dass man nicht das Gefühl hatte zerquetscht zu werden. In der ersten Halle sind wir am Stand der Stiftung Lesen vorbeigekommen.

Dort gab es viele tolle Kinderbücher und eines davon musste ich sofort meinem Mann zeigen. Es handelt sich um das Buch Der Erlkönig vom Kindermann Verlag Berlin. Mein Mann steht nämlich voll auf den Erlkönig und versucht jetzt schon, die Zeilen mit unserer Tochter zu üben. Also blätterten wir in das Buch, was wirklich liebevoll gezeichnet war. Wie sich später herausstellte, handelt es sich bei der Zeichnerin wohl um die gleiche, die bei den deutschen Harry Potter Büchern mitgewirkt hat. Das Buch war wirklich toll. Auch Emily hat es gut gefallen. Sie hat sich ganz interessiert die Zeichnungen angeschaut. Die Frau am Stand war so begeistert, dass sie uns gefragt hat, ob sie davon ein Foto machen dürfte. Da haben wir natürlich nicht nein gesagt. Später bekamen wir das Bild auch per eMail zugeschickt. Da sieht man direkt wie aufmerksam und wissbegierig unsere kleine Maus ist. Eigentlich ist das Buch für Kinder ab 7 Jahren. Wir haben es dann aber trotzdem mitgenommen.

Leipziger Buchmesse

Ansonsten gab es noch viele andere Sachen zu entdecken. Für mich war es schon fast wie eine Reizüberflutung. Ich denke, wenn man alles sehen will, muss man wirklich an allen Tagen zur Buchmesse gehen. Ein Tag reicht da nicht aus.

Obwohl ich lieber eBooks lese, da ich unsere Wohnung nicht weiter zustellen will, habe ich dann doch ein paar Bücher gekauft. Wir haben Sebastian Fitzek gesehen, der wirklich sehr nett ausgesehen hat und Markus Heitz hatte auch gerade Autogrammstunde, als wir da waren. Seine Fantasybücher mag ich zwar nicht, aber seine Werwolfbücher finde ich toll. Trotzdem hatte ich keine Lust mich anzustellen. Schließlich wollten wir ja noch ein paar andere Hallen erkunden.

Beim LUZIFER-Verlag habe ich natürlich auch vorbeigeschaut und meinen Übersetzervertrag für Z-Burbia abgegeben. Steffen hatte echt viel zu tun. Er war ganz stolz und hat uns erzählt, dass seine Bücher nun auch bei der Mayerschen Buchhandlung gelistet werden. Finde ich echt klasse! Vielleicht finde ich 900 Meilen & Co ja tatsächlich mal im Handel. Zum Schluss sind wir noch kurz in die Mangahalle gegangen. Dort haben wir aber nicht mehr so viel geschaut. Glaube, wenn ich genauer geguckt hätte, hätte ich wohl auch die ganze Halle leer gekauft. Es gab Geishafigürchen, putzige Katzenkissen, Kimonos, Cosplaysachen und so weiter. Apropos Cosplay: Die Lexi habe ich ja auch bei der Buchmesse getroffen. Sie hatte ein ganz tolles Zeratul Cosplay an. Das ist eine Figur aus dem Starcraft Universum. Ich bewundere ihr Kostüm total. Ich könnte so etwas nie machen. Bin da leider gar nicht kreativ und nähen kann ich sowieso nicht. Insgesamt liefen viele Leute in Cosplay-Outifts herum. War echt schön, sich das mal live anzuschauen. Sonst kannte ich so etwas nur aus Zeitschriften. Die meisten haben sich richtig viel Mühe mit ihren Cosplays gegeben.

Insgesamt war der Tag wirklich toll, aber auch anstrengend. Waren erst so gegen 22 Uhr wieder in Berlin, aber Emily hat ganz tapfer durchgehalten. Sie hat nur ganz kurz im Tragetuch geschlafen. Ansonsten gab es wahrscheinlich viel zu viele Eindrücke und sie wollte nichts verpassen. Auf der Messe hat sie erstmal überall Gummibärchen geschnorrt.

Wir kommen bestimmt nochmal wieder!!! Uns hat es wirklich viel Spaß gemacht.