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JAKO-O Tier-Klavier

12 Mai

Heute möchte ich euch gerne über das Tierklavier von Jako-0 berichten. Das ist ein Kinderspielzeug für Kinder ab 1 Jahr.

Was ist passiert?
Ich habe mich ja schon häufig für Produkttests bei NetMoms beworben. Bisher hat es nie geklappt. Umso überraschter war ich, als eine eMail in mein Postfach flatterte, in der drin stand, dass meine Tochter und ich aus vielen Bewerberinnen ausgesucht wurden, dieses Klavier zu testen. Insgesamt gibt es 50 Testerinnen.

Was ist das für ein Ding?
Das Tierklavier besteht aus einer waschbaren Hülle (30 Grad). Sie ist sehr chic aufgemacht und sieht wertig aus. Unten am Klavier sind Tasten mit Tiermotiven. Diese symbolisieren die Tonleiter. Im oberen Bereich befindet sich ein Liederheft mit bekannten Kinderliedern. Hier werden die Noten durch die entsprechenden Tiermotive dargestellt. Links an der Seite sieht man zwei weitere Tasten. Mit einer Sonne kann man zwischen zwei Modi umschalten – Tiergeräusche und Notentöne. Mit Druck auf die Wolke sind zwei Lautstärken auswählbar.

Wie funktionierst?
Auf der Rückseite befindet sich der Aus/An Schalter. Dieser ist gut durch eine Stoffklappe mit Klettverschluss abgedeckt. Dahinter befindet sich auch das Batteriefach, das kindersicher mit einer Schraube verschlossen ist. Das Klavier wird mit 3 AAA Batterien betrieben.

Nachdem das Klavier eingeschaltet wird, kann man sich zwei Modi aussuchen. Der Tierstimmenmodus lässt bei Druck die entsprechenden Laute der liebevoll aufgestickten Tiergesichter erklingen. Die Tierlaute hören sich gut an und kommen nahe an die Realität – jedenfalls so gut es geht. Der Liedermodus wird über die ebenfalls aufgestickte Sonne eingeschaltet. Jetzt kommt das eingenähte Liederheft zum Zug. Die entsprechenden Noten werden durch die Tierköpfe symbolisiert und das Kind kann mit etwas Übung Lieder wie »Fuchs du hast die Gans gestohlen« oder »Alle meine Entchen« nachspielen. Und das elternohrenfreundlich, denn der lauteste Modus (einzustellen über die Wolke) ist nicht so laut, dass er stört.

 

Fazit:
Das Klavier macht einen sehr wertigen Eindruck. Toll ist, dass man den Stoffbezug gut in der Waschmaschine waschen kann. Das Klavier ist nicht zu laut. Die Liederauswahl ist klassisch und deshalb in Ordnung. Alles im allem freue ich mich über dieses Klavier. Unsere Tochter (2 Jahre alt) hat sehr viel Spaß und lächelt über das ganze Gesicht, wenn sie das Klavier sieht. Sie schnappt es sich mit den Worten »Mein Klavier« und dann geht es los – zumeist die Tiergeräusche. Leider schafft sie es noch nicht, die Lieder im Notenmodus nachzuspielen.

Ich kann das Tierklavier von Jako-o nur empfehlen. Auch wenn es mit 39,95 Euro zu Buche schlägt. Etwas getrübt wird die Freude, weil zwei Tasten nicht genau da liegen, wo die Symbole aufgestickt sind. Das führt nicht nur bei unserer Tochter zu Problemen beim Spielen – aber es ist nett zu sehen, wie mein Mann mit gerunzelter Stirn immer wieder auf das Schäfchen tippt und kein Ton erklingt.

Kyrallas Kinderkram #2: Hellobabybox Mai 2013

9 Mai

Durch die Brandnooz Box bin ich ja so ein bisschen ins Boxenfieber gekommen. Als ich dann auch noch herausfand, dass es Babyboxen gibt, war die Freude groß. Lange habe ich überlegt, ob ich mir eine bestellen soll und wenn ja, welche. Ich habe mir dann auf Youtube diverse Unboxing Videos angeschaut, um mal zu sehen was in solchen Boxen überhaupt so drin ist und ob wir die Sachen überhaupt gebrauchen könnten. Dann dauerte es nicht mehr lange und ich habe mir einfach mal zwei Boxen bestellt: Die Hellobabybox, die ich euch hier vorstellen möchte, und die Nonabox. Letztere kommt aber erst Ende des Monats. Die Hellobabybox ist gestern gekommen und man kann sie hier bestellen. Es handelt sich um eine Überraschungbox für Mami und Baby, die vier bis acht Sachen für Mami und Baby enthält. Wenn man möchte, wird die Box auch nach Geschlecht und Alter gepackt. Da muss man einfach nur Bescheid sagen. Ich habe zum Beispiel vorher gesagt, dass meine Tochter bald ein Jahr alt ist und dementsprechend die Sachen bekommen. Man kann die Hellobabybox entweder einmalig für 30 € oder in einem Dreimonatsabo von 85 € bestellen. Ich wollte die Box nur ein Mal haben. Quasi als Überbrückung bis die erste Nonabox kommt ;-). Als das Paket gestern (nach 1 1/2 Wochen – es waren aber auch Feiertage dazwischen) kam, habe ich es sofort ausgepackt und sah eine weiße Box mit Magnetverschluss. Die Box ist sehr wertig und lässt sich bestimmt auch prima für Erinnerungsstücke verwenden. Als ich sie öffnete, sah ich zuerst einige Zettel: Eine Begrüßung, eine Rezeptkarte mit zwei Rezepten und eine Produkttafel. Die Produkttafel habe ich erstmal weggepackt, weil ich mich ja bezüglich des Inhalts noch überraschen lassen wollte. Die Sachen waren in Papier eingeschlagen, um welches noch eine Schleife gebunden war. Als ich die Schleife entfernte, erwarteten mich folgende Produkte:

BYODO Beikostöl:

Das besonders milde und biologische Beikostöl von Byodo eignet sich bestens für die Zubereitung von Babynahrung ab dem 5. Monat. Das aus biologischem Anbau gewonnene Mais- und Raps-Öl ist reich an wertvollen Omega-3 und Omega-6 – Fettsäuren und ist somit ideal für die Beigabe selbstgemachten Obst- oder Gemüsebreis.

Originalpreis 4,49 € / 250 ml

LØV ORGANIC Løv is Zen

Der perfekte Tee zu jeder Tageszeit! Die geschmackvolle Mischung auf Basis der südafrikanischen Pflanze Rooibos mit Apfel-, Orangen- und Karamellgeschmack verschafft Ruhe und Ausgeglichenheit. Dieser fruchtig-süße Kräutertee schmeckt auch köstlich als Eistee.

Originalpreis 11,60 € / 100 g

KÄTHE KRUSE Quietschie Seepferdchen

Das lustige Seepferdchen quietscht beim Draufdrücken. Greifen und Begreifen ist für die kindliche Entwicklung besonders wichtig. Mit einem Greifling trainiert dein Baby auf spielerische Weise die Feinmotorik und Sinne.

Originalpreis 9,95 €

LAVERA basis sensitiv Feuchtigskeitscreme Q10

Die ausgefeilte Rezeptur der Lavera basis sensitiv Feuchtigkeitscreme Q10 trägt mit pflegendem Jojobaöl und hautberuhigendem Aloe Vera Gel zur besonderen Anreicherung deiner Haut mit natürlichen Nährstoffen bei. Deine Haut wird mit Feuchtigkeit angereichert, vor Austrocknung und frühzeitiger Hautalterung geschützt.

Originalpreis 9,90 € / 50 ml

SKIBZ Lätzchen / Halstuch

Das Lätzchen von Skibz ist für alle kleinen Feinschmecker genau das Richtige. Die Lätzchen und Halstücher von Skibz sind bereits Award Preisträger und Gewinner vieler Prämien. Das Halstuch schützt den empfindlichen Hals deines Kindes im Alltag, dient als Sabberlätzchen beim Zahnen, als Kleidungsschutz beim Bäuerchen und ist ein absoluter Hingucker, der Babyoutfits abrundet. Das Material ist aus 100 % Baumwolle nach Öko-Tex-Standard 100, ist sehr saugfähig und hochwertig verarbeitet. Geeignet für Neugeborene und Kleinkinder bis zu 3 Jahren.

Originalpreis 11,99 €

GOKI Greifauto

Das bunte Holzauto mit Griff von Gollnest & Kiesel ist ein einfaches aber schönes Spielzeug. Es bereitet deinem kleinen Schatz viel Freude und fördert gleichzeitig die Feinmotorik.

Originalpreis 4,95 €

Ansonsten war noch eine Ausgabe der Zeitschrift „Baby & Co“ dabei sowie ein Schnuller von Dentistar.

Wir fanden die Box sehr schön. Mir persönlich hat das Halstuch besonders gut gefallen, da man es mit den zwei Druckknöpfen auch auf die Halsweite eines Babys richtig gut einstellen kann. Außerdem macht es einen gut verarbeiteten Eindruck. Das Halstuch ist vom Stoff her relativ dick und die Muster sind wirklich sehr schön. Ansonsten waren das Greifauto und das Seepferdchen an Platz 2. Nachteil beim Seepferdchen ist, dass unser Hund immer denkt es sei sein Spielzeug. Hört er es quietschen, kommt er sofort angerannt. Das Beikostöl wird garantiert auch noch Verwendung finden. An den Schnuller muss Emily sich noch gewöhnen. Der ist ihr noch etwas suspekt. Die Sachen für die Mami hätten jetzt nicht sein müssen. Wobei ich sagen muss, dass sowohl die Creme als auch der Tee gut duftet. Bei dem Tee haben wir uns nur gefragt, warum der so teuer ist. Die 30 € Kaufpreis haben wir jedenfalls locker wieder raus und ein Halstuch von Skibz wird bestimmt nochmal nachgekauft.

Vielen Dank für die tolle Box!

Kyrallas Kinderkram #1

16 Jan

Möhrenbrei

Babybrei: Fertigbrei oder lieber doch selbst kochen?

Dieser Artikel wird wahrscheinlich polarisieren. Zu diesem Thema hat natürlich jeder seine Meinung. Hier möchte ich – ganz subjektiv –  meine Ansicht zum Thema Babybrei deutlich machen. Vielleicht kann ich der ein oder anderen bei der Frage „Selber kochen: Ja oder Nein?“ etwas helfen.

Fertigbrei:

Da fällt mir eigentlich nur ein positiver Aspekt ein: Man kann den Fertigbrei aus dem Gläschen auch kalt geben. Aus diesem Grund ist dieser für unterwegs natürlich gut geeignet.

Die Inhaltsstoffen finde ich manchmal aber doch sehr alarmierend. Zwar kann ich nicht bestätigen, dass Fertigbrei Gewürze oder Fleischbrühe enthält. Schlagrahm habe ich aber sehrwohl schon auf einem Gläschen gelesen. Was bitte macht Sahne denn in einem Babybrei? Vor allen Dingen heißt es doch überall, dass Milchprodukte nur im Abendbrei und auch dort nur in Maßen verwendet werden sollen. Was mich auch gewundert hat, ist, dass Tomaten schon viel früher in Gläschen verwendet werden als es laut Ernährungsplan eigentlich sein soll. Apropos Tomaten: So ein Fertigbrei schmeckt – egal welche Zutaten drin sind –  irgendwie immer gleich. Auch die Farbe des Fertigbreis ist merkwürdig. Mein selbstgekochter Möhrenbrei (siehe Bild) ist irgendwie nie so knallig orange wie der gekaufte. Als ich mal mit einer anderen Mutter darüber gesprochen habe, meinte diese, dass vielleicht vom Hersteller Babykarotten benutzt werden. Diese hätten ja eine andere Farbe als die normalen Möhren. Erschreckend finde ich, dass in Babybrei zum Anrühren oder auch in Instant-Babytee zum Teil Zucker sowie getarnter Zucker drin ist. Mit getarntem Zucker meine ich Dextrose und Maltodextrin. Laut dieser Seite handelt es sich bei Maltodextrin um ein Kohlenhydratgemisch, das vor allem aus Maisstärke gewonnen wird. Stärke wird im Körper aber durch Speichel in Zucker umgewandelt (zumindest haben wir das in der Schule so gelernt). Laut Gesundheit.de wird Maltodextrin zum Teil von Leuten genutzt, die ein niedriges Gewicht haben, um zuzunehmen. Sollen jetzt Babys schon auf Zucker konditioniert werden? Durch solche Inhaltsstoffe ist späteres Übergewicht doch schon vorprogrammiert. Der Spiegel hat hier darüber berichtet, dass ein namhafter Hersteller auf Druck von Foodwatch bestimmte Kindertees vom Markt genommen hat. Wenn Maltodextrin und Zucker für Babys doch so gesund ist, warum sind diese Tees jetzt durch andere (mit Teebeutel) ersetzt worden? Bei einigen Fertigprodukten denkt man es sei nicht viel Zucker drin. Wenn man den versteckten Zucker wie Dextrose und das gerade erwähnte Maltodextrin jedoch zum Zucker dazurechnet, dann müsste der Zucker bei so einigen Sachen bei den Inhaltsstoffen eigentlich an erster Stelle stehen. Wofür ich auch gar kein Verständnis habe, ist, dass gerade den Abendbrei-Gläschen oder dem Brei zum Anrühren Vanillin zugesetzt wird. Laut Wikipedia wird Vanillin aus den bei der Papierherstellung anfallenden Sulfitabfällen gewonnen. Außerdem habe ich im Netz diese Seite gefunden. Dort steht, dass Vanillin als Zusatzstoff in Nährmitteln sehr beliebt. Weißes Mehl (Typ 405) sei nur mit dieser künstlichen Aromatisierung genießbar. Dieses Aroma überdecke den unerwüschten muffigen Geschmack von altem Mehl oder von anderen Zutaten, die mindere Qualität haben. Außerdem wurde Vanillin eine krebserzeugende Wirkung nachgewiesen. Möchte ich so etwas meinem Kind geben? Warum darf die Lebensmittelindustrie das überhaupt? Last but not least sollte nicht unerwähnt bleiben, dass in Obstgläschen häufig Saftkonzentrat drin ist. Das kann meines Erachtens auch nicht Sinn der Sache sein.

Selbstgekochter Brei:

Wir vertrauen der Lebensmittelindustrie schon seit einigen Jahren nicht mehr. Darum kochen wir den Brei für unser Töchterchen selbst. So wissen wir genau, was in ihrem Essen so alles drin ist. Man sollte natürlich Bioprodukte nehmen, da diese nicht schadstoffbelastet sind. Die Geschmacksvielfalt hat uns auch überzeugt. Es gibt so viele tolle Rezepte in Breikochbüchern und wenn man dann z.B. darauf achtet vor allen Dingen saisonales Gemüse zu verwenden, dann ist das besonders gesund.

Es gibt aber natürlich auch negative Aspekte. So kann man auch viel bei der Herstellung des Babybreis falsch machen, wenn man sich nicht gerade an Rezepte hält. Zucker, Salz oder gar Honig – um nur einige Dinge zu nennen – haben in Babynahrung nichts verloren und können die Gesundheit des Babys schwer schädigen. Außerdem ist der Zeitaufwand natürlich nicht zu verachten. Man muss erstmal alles kleinschneiden und dann müssen die Sachen noch einige Zeit vor sich hinköcheln. Wenn es mal eben schnell gehen soll, ist insofern selbstgekochter Brei nicht zu empfehlen. Je nachdem welche Hilfsmittel man aber nutzt, ist der Zeitaufwand zu verkraften. Wenn man mit dem Baby mal unterwegs ist, dann ist der selbstgekochte Brei auch nicht so toll. Wir kochen z.B. auf Vorrat und frieren den Brei in Plastikbehältern portionsweise ein. Der Brei ist am nächsten Tag in der Mitte immer noch nicht ganz aufgetaut, so dass man unterwegs auf eine Mikrowelle angewiesen ist. Außerdem kann man den Brei nicht so gut stückig machen, wenn das Baby älter wird. Mit dem Pürierstab werden die Stücke doch sehr ungleichmäßig. Zum Teil sind die Stücke so groß, dass eine Erstickungsgefahr besteht.

Fazit:

Ich finde, man sollte nicht einfach blauäugig geben was einem die Industrie als gut verkaufen möchte. Man sollte kritisch hinterfragen und sich die Inhaltsstoffe gut durchlesen. Wenn ich mit der Kleinen unterwegs bin, gebe ich auch gern mal ein Gläschen. Wenn es abends mal besonders schnell gehen muss, nehme ich auch mal Grieß zum Anrühren. Ich lese mir aber immer vorher die Zutaten gut durch und lege Sachen mit den oben erwähnten schlechten Inhaltsstoffen wieder weg. Ansonsten koche ich lieber selbst: Mittagsbrei auf Vorrat und Nachmittags- und Abendbrei jeden Tag frisch. Aber das ist ja jedem selbst überlassen.

Lust selbst zu kochen?

Zu empfehlen sind das Buch „Kochen für Babys“, das es für 5 € zu kaufen gibt und das Phillips Avent Aufbewahrungssystem.