Japantag 2015

4 Jun

Japantag 2015

Es ist schon Jahre her, dass wir zum letzten Mal beim Japanfest in Düsseldorf waren. Darum hatte ich mir dieses Jahr so sehr gewünscht, dass wir wieder gehen. Seit Monaten habe ich mich auf diesen Tag gefreut, denn ich liebe alles, was mit Japan zu tun. Mir gefallen die Kultur, das Essen, Kimonos, Mangas, Animes usw. Darum war ich früher auch gern in Düsseldorf in dem sogenannten Japanviertel. Das ist so der Bereich um die Immermannstraße herum. Nachdem einige tolle Läden dort allerdings zugemacht haben, hat es sich nicht gelohnt einzig für einen Einkauf im Supermarkt und leckeres Essen dort hinzufahren. Der Japantag war aber Anreiz genug nochmal eine Reise nach Düsseldorf zu wagen. Dieses Mal kamen sogar liebe Freunde mit. Fast wäre der Tag ins Wasser gefallen, denn eigentlich gab es eine Wetterwarnung wegen Windböen und es hat ziemlich geschüttet, bevor wir losfuhren. Davon haben wir uns aber nicht abhalten lassen und es hat sich gelohnt, dass wir trotzdem gefahren sind. Bis auf zwei kleine Schauer hatten wir bestes Wetter mit blauem Himmel. Von Windböen keine Spur. Darüber habe ich mich wirklich gefreut. Aber immer der Reihe nach…

Da ich dieses Mal unbedingt den Tempel angucken wollte, haben wir dort geparkt. Der Tempelgarten war schon schön…

aber konnte das Innere des Tempels nicht übertreffen.

Bin froh, dass wir doch noch reingegangen sind. Mein Mann hatte nämlich keine Lust.

Vom Tempel aus mussten wir dann erstmal schauen, wie wir zur Immermannstraße kommen. Das war gar nicht so einfach, da wir uns in diesem Teil Düsseldorfs gar nicht auskannten. Letzten Endes landeten wir dann aber doch irgendwie am Hauptbahnhof und sind die Immermannstraße heruntergegangen. Es war viel los. Darum haben wir uns direkt einen Onigiri dort gekauft, bevor es keine mehr gibt. Das war nämlich vor einigen Jahren so als ich beim Japantag war.

Danach ging es erstmal zum Naniwa. Es war spät und wir hatten alle ziemlichen Hunger. Wie man auf dem Foto auf der Homepage schon sieht, muss man beim Naniwa schon an normalen Tagen anstehen. Das bedeutete, dass wir beim Japantag circa eine Dreiviertelstunde dort anstehen mussten. Ich finde allerdings, dass es sich gelohnt hat. Die meisten haben sich Yakisoba-Nudeln bestellt. Für das Töchterlein gab es gebratenen Reis und ich habe mir nach langem Hin und Her eine Currysuppe bestellt. Ein Kirin-Bier durfte da natürlich auch nicht fehlen. Leider habe ich erst nach dem Essen ein Foto gemacht, da ich so hungrig war. Fand die Currysuppe einfach nur großartig!!!

Danach wollten meine Freundin und ich eigentlich im japanischen Supermarkt Yakisoba-Soße kaufen. Als wir dann aber gesehen haben, dass die Schlange durch den ganzen Laden ging, hatten wir so gar keine Lust mehr. Eine Dreiviertelstunde anstehen, um etwas im Supermarkt kaufen zu dürfen, fanden wir irgendwie doof.

So ging es also weiter zur Rheinuferpromenade. Dort gab es einige Veranstaltungsbühnen und auch Verkaufsstände. Leider haben wir aber nicht wirklich ein Bein an die Erde gekriegt. Es war megavoll und darum haben wir uns eine Kneipe gesucht, in der am Abend das DFB-Pokalspiel übertragen wird. Schnell wurden wir fündig. Im Nachhinein hätten wir uns das Spiel aber wohl besser nicht angesehen. Dortmund hat nämlich verloren. Außerdem hat das Alt nicht geschmeckt, aber wenn man in Düsseldorf ist, muss man ja mal eins probieren. Kölsch ist mir da wirklich tausend Mal lieber. Sorry Düsseldorf!

Nach dem Spiel sind wir dann wieder die Rheinuferpromenade entlanggeschlendert. Mittlerweile hatten die meisten Stände schon zu, aber es gab doch noch einige wenige Händler, die noch was verkauft haben. Hätte nicht gedacht, dass ich um die Uhrzeit tatsächlich noch was finde. Erst fiel mir eine kleine Tasche aus Kimonostoff ins Auge. Zwar war sie nicht ganz billig, aber wo bekommt man so etwas sonst? Die Tasche musste also mit.

Dann fanden wir einen Stand, an dem Kimonos verkauft wurden. Theoretisch habe ich einen Yukata (das ist ein Sommerkimono), aber irgendwie habe ich diesen aufgrund der Farbe nie angezogen. Dunkelblau ist eben nicht so meins. Dort fand ich aber direkt meinen Traumkimono. Ich wollte immer einen Schwarzen mit Kirschblüten haben. Habe meinem Mann den Kimono gezeigt, ohne mir etwas dabei zu denken. Auf einmal hat er ihn quasi als verfrühtes Geburtstagsgeschenk gekauft. Dazu gab es einen richtig tollen Gürtel, da die normalen Gürtel ausverkauft waren. Der Preis war auch in Ordnung. Besonders, wenn man sich mal die Preise im Internet so anschaut. Ein echter Kimono ist sonst schon recht teuer. Man habe ich mich gefreut!

Danach wollten wir eigentlich die Bushaltestelle suchen, damit wir von dort nach dem Feuerwerk zum Auto kommen. Irgendwie konnten wir sie aber nicht finden und als wir am Landtag über die Kniebrücke gingen, fing das Feuerwerk schon an. Töchterlein hatte natürlich einen Hörschutz auf, damit sie sich nicht so sehr erschreckt. Das Feuerwerk ging fast eine halbe Stunde und war wirklich großartig.

Weil wir nicht wussten, wo der Bus abfährt, sind wir dann einfach kurzerhand zum Auto gelaufen. Es war richtig schön durch das nächtliche Düsseldorf zu laufen und auch gut für meinen Schrittzähler, der am Ende des Tages fast bei 20 000 Schritten war. Töchterlein war natürlich schon ziemlich müde und ist im Auto sofort weggepennt.

Alles in allem hatten wir einen wunderbaren Tag mit lieben Freunden und trotz der Menschenmengen werde ich nächstes Jahr wohl wieder gehen. Schön wäre es ja, wenn man nicht nur einen Japantag machen würde, sondern vielleicht ein komplettes Wochenende von Freitag bis Sonntag. Dann wäre vielleicht nicht ganz so viel los! Bis zum nächsten Jahr sage ich erstmal…

Sayounara!

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Eine Antwort to “Japantag 2015”

  1. Lexi 08/06/2015 um 12:18 #

    Sehr schön! Ich liebe den Japantag ❤

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