Kyrallas Hexenküche #51: Die beste Bolognese-Soße

8 Mrz

Die beste Bolognese-Soße

Schon vor langer Zeit bin ich mal bei Chefkoch unterwegs gewesen und habe dieses Rezept gefunden. Seitdem mache ich es immer wieder mal. Bisher ist auch kein anderes Rezept an diese Bolognese-Soße herangekommen. Der Trick ist wohl tatsächlich das lange Köcheln auf dem Herd. Aber jetzt genug geredet, ich wollte euch ja das Rezept aufschreiben ;-).

 

Zutaten für 6 Personen:

  • 1 kg Rinderhackfleisch
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 3 Selleriestangen
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 1/2 Dosen gehackte Tomaten
  • 600 g Spaghetti
  • 125 g Butter
  • 500 ml Milch
  • 3 zerstampfte Peperoncini
  • Salz, Pfeffer
  • Instant Hühnerbrühe
  • Olivenöl
  • Schuss Weißwein

 

Zubereitung:

  1. Das Wichtigste an einer Bolognese ist das sog. „Soffritto“: Dazu einen ordentlichen Klotz Butter (ca. 125 g) und ein wenig Olivenöl (damit die Butter nicht verbrennt) in eine Pfanne geben. Zwiebeln, Möhren und Staudensellerie putzen bzw. schälen, ganz fein hacken und auf möglichst niedriger Flamme langsam (mind. 30 Minuten) darin garen, bis das Gemüse schön glasig und weich geworden ist. Wichtig ist, dass das Gemüse nicht brät, sondern wirklich nur gart – also nicht zu heiß werden lassen!
  2. Derweil das Rinderhackfleisch so lange in einer weiteren Pfanne scharf anbraten, bis es anfängt zu karamellisieren. Anschließend mit einem Schuss Weißwein ablöschen, so dass sich alles Angebackene vom Boden lösen lässt. Wichtig: Jetzt je nach Saucenmenge ca.1/4 bis 1/2 Liter Milch hinzugeben, die sich um das Hackfleisch legt und diesem einen ganz milden Geschmack verleiht.
  3. Sobald das Fleisch mit Weißwein und Milch aufkocht, die Dosentomaten hinzugeben (die erforderlichen frischen Tomaten sind bei uns leider nicht erhältlich). Am Besten geeignet sind hierfür die „San Marzano“ Eiertomaten aus der Gegend von Neapel. Diese haben einen ganz eigenen süßlichen Geschmack, der der Sauce „Bolognese“ und auch einer ordentlichen Sauce „Napoli“ sehr zuträglich ist. Günstig und trotzdem sehr schmackhaft sind die Dosentomaten von „Vitale“.
  4. Sobald dies alles wieder aufgekocht ist, den „Soffritto“ hinzugeben. Der in Scheiben geschnittene Knoblauch und die zerstampften Peperoncini können jetzt auch mit hinein. Das Ganze kann dann gar nicht lange genug köcheln. Ideal wären dabei ca. 5 Stunden. Dann abkühlen lassen und dann noch einmal 1 Stunde langsam aufwärmen (muss aber nicht, schmeckt auch so). Mindestens 2 Stunden sollte es aber köcheln.
  5. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen, anschließend abgießen.

Ich liebe dieses Rezept einfach! Probiert es aus. Ihr werdet begeistert sein. Man muss beim Kochen nur etwas Zeit mitbringen.

 

Fertig!

Viel Spaß beim Nachkochen :-)!

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