Kyrallas Wochenschau KW 28

13 Jul

1. Das Beste, das ich gegessen habe:

Die Woche hat mir ein ganz einfaches Gericht am Besten geschmeckt, und zwar Schlemmerfilet à la Bordelaise mit Kartoffelpüree und Brechbohnen. Omnomnom.

2. Ich lese folgendes Buch und finde es bis jetzt:

Einen Tag hat es gewittert und so wurde ich quasi dazu gezwungen, etwas zu lesen. Leider war natürlich in dem Moment der Kindle leer, so dass ich mit dem Buch Totenblick von Markus Heitz angefangen habe. Das Buch habe ich mir bei der Leipziger Buchmesse gekauft und es ist, glaube ich, der erste Thriller von Markus Heitz. Normalerweise ist er ja eher für Fantasy bekannt.

3. Mein Lieblingsfilm diese Woche:

Das Haus der Dämonen war ein ganz netter Horrorfilm. Leider musste ich mir auch Das Wunder von Bern angucken. Der Film war gar nicht so meins. Darum hier mal der Trailer zu dem Horrorfilm:

4. Ich schaue derzeit diese Serie:

Mit Ghost Whisperer bin ich ja jetzt leider fertig. Als neue Serie habe ich mir jetzt Supernatural ausgeguckt. Danach fange ich dann vielleicht mal mit Once Upon A Time an.

5. Folgendes bewegte mich in dieser Woche:

Die Woche stand ganz im Zeichen der Katze. Am Montag (über eine Woche nach dem Rollerunfall vor unserem Haus) sah ich, dass Lucky humpelt. Es wäre ja zu schön gewesen, wenn der Rollerfahrer sich geirrt hätte. Er hat ja gesagt, er habe eine Katze überfahren. Lange Zeit glaubten wir, er hätte sich vertan. Kater Lucky fehlte eine Woche, aber das war nichts Neues. Das Humpelt verhieß aber nichts Gutes. So ging ich direkt am Dienstag zum Tierarzt. Meine Befürchtungen bestätigten sich dort leider. Lucky wurde sofort geröngt. Er hatte sich durch den Unfall das Bein ausgekugelt. Es steckte nicht mehr im Becken. Er muss unglaubliche Schmerzen gehabt haben und doch kam er erst nach einer Woche damit zu uns. Natürlich musste er dann sofort operiert werden. Am Mittwoch hatten wir direkt einen Termin in einer Tierklinik in Altenaffeln. Der Tierarzt dort war Chirurg und genau auf solche Verletzungen spezialisiert. Wir brachten Lucky morgens hin, in der Hoffnung ihn abends wieder abholen zu können. Abends rief aber der Tierarzt an. Es gab einen Notfall, so dass wir erst am nächsten Tag unseren kleinen Racker holen durften. Ich war so enttäuscht. Möchte gar nicht wissen, welche Ängst der kleine Mann ausgestanden hat. Vor allen Dingen hat er so auch superlange nichts zum Essen bekommen. Dementsprechend hat Lucky, als wir ihn am nächsten Tag abholten, meinem Mann erstmal in den Finger gebissen, als dieser ihm im Auto etwas Nassfutter gab. Der kleine Kater hat jetzt einen fiesen Trichter, mit dem er sich aber schon ganz gut arrangiert hat. Derzeit ist Lucky sehr kuschelig und schläft vielleicht, was vielleicht auch am Schmerzmittel liegt. Nächste Woche muss er erstmal zu Wundkontrolle. Am Samstag ist uns wieder mal etwas ganz Typisches passiert. Wir waren nur eben kurz in Lüdenscheid bei einem Supermarkt. Als wir dort vom Parkdeck fuhren, kam uns eine Frau entgegengerannt. Sie ging neben einem Plakat in die Hocke und schien etwas anlocken zu wollen. Wir haben dann angehalten und gefragt, ob wir was helfen können. Daraufhin erzählte sie uns, dass sie gerade fast ein kleines Katzenbaby überfahren hätte. Mein Mann legte sich dann unter das Plakat und konnte die kleine Katze aus der Plakataufhängung retten. Zum Dank hat ihn das Katzenbaby erstmal gebissen. Eigentlich wollten wir, dass die Frau das Tier zur Polizei bringt. Wir brauchen ja keine neue Katze mehr, da wir schon zu viele haben. Sie sagte aber, sie wisse nicht, wo die Polizei in Lüdenscheid ist, da sie aus einer anderen Stadt kommt und nicht ortskundig ist. Also blieb das Wegbringen der Katze doch an uns hängen und einmal im Auto hatte die kleine Katze sich schon in unser Herz geschlichen. Wir nahmen sie also erstmal mit nach Hause und wollten von dort aus den Besitzer finden. Ich startete direkt einen Aufruf bei Facebook, der auch zahlreich geteilt wurde. Zuhause stellte sich dann aber heraus, dass wir wohl ein wildes Katzenbaby gerettet haben. Die kleine Katze ließ sich nämlich gar nicht anfassen. Das kannten wir so gar nicht. Wir haben ja schon einige Male ausgesetzte Katzenbabys gefunden, die waren aber sehr verschmust und gar nicht scheu. So ließen wir das kleine Würmchen über Nacht im Arbeitszimmer. Katzenmilch und Nassfutter für Katzenbabys hatten wir schon organisiert und die Kleine hat auch ganz schön reingehauen. Am nächsten Tag schaute ich im Netz, wie man denn wohl ein wildes Katzenbaby zähmt und stieß auf diese Seite. Kurzerhand schrieb ich die Frau bei Facebook an und es dauerte nicht lange, da rief sie zurück. Sie riet mir die Katze in einen Hasenkäfig zu sperren. Wenn sie sich nämlich verstecken kann, dann muss sie sich nicht mit uns Menschen auseinandersetzen und wird darum nicht zahm. Hoffentlich funktioniert die Methode, denn die Katze hat schon einen Namen. Wenn es ein Kater ist, heißt er Akito. Das heißt so viel wie „kleiner Teufel“ auf japanisch. Passt ja, denn die kleine Katze faucht und spuckt, was das Zeug hält. Hier mal ein Bild von der süßen Kleinen:

Konnte bei dem Anblick nicht nein sagen, obwohl wir schon viel zu viele Katzen haben. Viele davon wurden einfach ausgesetzt. Bei Azumi ist der Nachbar einfach ohne die Katze umgezogen. Wir haben sie dann nach einem Jahr mit Hungerödem eingefangen. Sie wäre also fast verhungert. Lucky wurde mit seinen zwei Brüdern als Katzenbaby bei uns ausgesetzt. Merlin und Kimba ein Jahr später auch. Die beiden waren so klein, die passten zusammen auf eine Hand. Dann haben wir noch Enuki, die draußen wohnt und sich mit keiner Katze versteht. Sie kommt nur zum Essen. Hinzu kommen die Katzen, die wir uns vor vielen Jahren mal gekauft haben. Hätten wir gewusst, dass uns noch so viele zulaufen, hätten wir uns das wohl sparen können. Vorteil ist, dass wir Mitten auf dem Land wohnen und alle Katzen tagsüber draußen sind. Dank Katzenklappe. Uns gibt es nicht ohne unsere Tiere und wer diese nicht mag, ist bei uns nicht willkommen 😉

6. Mein Wunsch für die kommende Woche:

Ich hoffe, dass die kleine Katze dann nicht mehr so viel Angst vor uns hat und sich vielleicht auch mal anfassen lässt. Das wäre toll! Außerdem hoffe ich, dass Lucky bald seinen Trichter los ist und es ihm besser geht.

7. Und sonst so:

Wäre cool, wenn Deutschland die WM gewinnt. Ich werde aber wohl nicht gucken, sondern lieber was übersetzen, während das so nebenbei läuft.

Bis nächste Woche!

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